Welche Kamera eignet sich für Autodarts? Der große Vergleich

Die Kamerawahl entscheidet maßgeblich über Erkennungsgenauigkeit und Zuverlässigkeit deines Autodarts-Setups. Drei Kameramodule haben sich in der Community etabliert: OV9732, OV2735 und IMX179. Alle drei sind kompakte USB-Module ohne Treiberinstallation, funktionieren also "plug and play" mit Autodarts unter Windows, macOS und Linux.

Auflösung und Bildrate

Für die Wurferkennung ist eine hohe Bildrate wichtiger als extreme Auflösung, da Autodarts primär die Bewegung und Endposition des Darts auswertet. 30fps bei 1MP reichen für eine zuverlässige Erkennung in der Regel aus; entscheidender ist eine stabile, ruckelfreie Übertragung ohne Kompressionsartefakte.

Bildwinkel

Ein Blickwinkel um 100 Grad ist der gängige Kompromiss: breit genug, um die komplette Scheibe randscharf zu erfassen, aber nicht so weit, dass Verzerrungen an den Rändern die Erkennung erschweren.

Kabellänge

Wer die Kameras nicht direkt am PC, sondern etwas entfernt betreibt, sollte auf ausreichend lange, aber gut abgeschirmte Kabel achten (2m sind meist die Obergrenze, ab der USB-Signalverluste spürbar werden).

Praxis-Tipp

Kameras, die bereits vormontiert und in die Halterung integriert sind, sparen Zeit bei der Einrichtung und sitzen von Anfang an in der korrekten Position – ideal für alle, die schnell und ohne Bastelaufwand starten wollen. Ein Beispiel dafür ist unser Kamerahalter-Set mit vormontierten Kameras.

Fazit

Für die meisten Autodarts-Setups reicht ein solides 1MP-Modul mit 30fps und rund 100 Grad Bildwinkel völlig aus. Wichtiger als die Kamera selbst sind am Ende Halterung und Beleuchtung.

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